Liebe Leserin , lieber Leser,

herzlich willkommen auf diesen Seiten meiner Hompage!

 

 

 

In meinen ersten Buch zu diesem Thema  ("Schreien hilft Dir nicht ...") schrieb ich aus der Sicht des Opfers. Ich wurde 1946 von einem Sowjetischen Militärgericht verurteilt und noch einmal von einem DDR-Gericht kurz nach dem Mauerbau. Beide Male half ich mir Unbekannten bei ihrem Wunsch, in den Westen zu kommen.

Mit diesem Buch befasse ich mich mit der Vorgeschichte, frage mich, wie es dazu kommen konnte. Ich blicke zurück, erzähle aus 'Kinderaugen' vom Berlin Mitte der dreißiger Jahre, wie ich Jahre  später als Kind den Krieg erlebte und berichte aus den fünfziger Jahren im zertrümmerten Berlin, dem Studentenleben, der erwachenden Kultur und vom Einzug vieler Altnazis in die deutsche Politik. Diese Zeiten scheinen so weit zurück zu liegen, als ob sie dem Mittelalter entliehen wären. Aber es war die Zeit, in der Ihre Eltern und/oder Großeltern lebten.

 

Parallel zu diesen Erinnerungen berichte ich aus meinem Haftalltag im Sonderlager 1/7 Sachsenhausen von 1947 bis 1950, vom Hungern, vom Krepieren und vom Überleben. Es soll die andere Seite des 'normalen' Lebens zeigen und nicht zuletzt an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors erinnern. Denn Terror, ob Rot oder Braun ist Terror und ist als Terror zu verurteilen; darf nicht gegeneinander aufgerechnet werden.

 

 

Meine hoffentlich gut lesbare Erzählung im Stil eines Romans ist keine 'Herz-Schmerz' Geschichte. Es ist eine Zeitzeugen-Dokumentation, die ich sorgfältig mit wissenschaftlichen Untersuchungen abglich. Das zeigt auch der Dokumentenanhang.

 

 

 

Ihr

Harald Beer

 

 

 

 

Zu den Illustrationen links oben:

Am 23. August 1939  schlossen die Todfeinde Hitler und Stalin einen Nichtangriffsvertrag und begannen eine Woche später als Verbündete den zweiten Weltkrieg.

Im Juni 1941 brach Hitler den Freundschaftsvertrag und ließ die deutsche Wehrmacht in Russland einmarschieren.

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© Harald Beer